Umzugsstrategien wenn ein alter Server ersetzt werden soll
Es gibt prinzipiell 3 Möglichkeiten des Umzugs
1. Ein reiner Umzug der Hardware unter Beibehaltung der Software-Installation
Dieses Verfahren wird in der Diskussion oft verworfen
Verfahren
Das System wird auf dem alten Rechner gesichert und auf dem neuen Rechner mit Hilfe eines "Bare Metal Restore" Tools wiederhergestellt.
Dann werden punktuell Verbesserungen eingespielt, wie Antivirus-Systeme und Backup
Vorteile
Alle existierenden Anwendungen laufen wie bisher aber auf schnellerer und neuerer Hardware
Relativ schnell und mit abschätzbarem Aufwand.
Praktisch risikolos.
Nachteile
Keine Fortentwicklung des Systems
keine Nutzung modernerer Software-Techniken (z.B. Virtualisierung)
2. Umzug der Hardware unter Beibehaltung der Software-Installation
Dieses Verfahren wird in der Diskussion oft als gute Alternative bewertet
Verfahren
Das System wird auf dem alten Rechner mit Hilfe eines Tools von VMWare gesichert. Auf dem neuen Rechner wird VMWare ESXi Server installiert und dann das gesicherte System als virtuelle Maschine wiederhergestellt.
Dann werden punktuell Verbesserungen eingespielt, wie Antivirus-Systeme und Backup
Vorteile
Alle existierenden Anwendungen laufen wie bisher aber auf schnellerer und neuerer Hardware
Relativ schnell und mit abschätzbarem Aufwand.
Man kann flexibel unter der virtuellen Maschine neue Systeme installieren, testen und Umstellungen vornehmen.
Praktisch risikolos.
Nachteile
Man bleibt zunächst auf dem alten Stand des Serversystems (z.B. Win 2003)
Das kostenlos verfügbare VMWare ESXi bringt wenig Unterstützung mit.
3. Umzug der Hardware mit Umkonfigurierung der Software-Installation
Dieses Verfahren wurde in der Diskussion als gute Alternative bewertet, ist allerdings sowohl von den Hardware wie Implementierungskosten am höchsten
Verfahren
Das System wird auf dem alten Rechner gesichert.
Auf den neuen Rechnern läuft ein Hypervisor (z.B. VMWare) unter dem verschiedene Systeme laufen können. Der Server1 wird migriert wie in Alt 2 beschrieben. Für den Server2 wird Windows SB Server 2011 installiert. Dann werden die Daten und Programme migriert.
Vorteile
Alle existierenden Anwendungen laufen auf schnellerer und neuerer Hardware
Durch die Virtualisierung können jederzeit neue Maschinen mit neuen Funktionen hinzugefügt werden. Tests und Backup ist vereinfacht.
Die Systemverfügbarkeit könnte durch geeignete Massnahmen gespeichert werden (z.B. beide Server auf einer Hardware). Die 2. Serverhardware als Backup.
Nachteile
Relativ hohes Risiko, insbesondere bei der Migration von installierter Spezialsoftware.
Aufwendig, da alle Programme und Systeme neu installiert werden müssen.
Aufwändigere Verwaltung und Administration
Umstellung bedeutend schwieriger